Emissionsmessungen


 Chemischreinigungen

 Vorbereitung auf die 2. BImSchV-Prüfung

  • Die Pr├╝fung soll laut ┬ž 12. Absatz 3. der 2. BImSchV immer im selben Monat stattfinden, man kann sich somit fr├╝hzeitig um einen Wartungstermin beim zust├Ąndigen Servicetechniker k├╝mmern.
  • Die Flusenbildung in der Maschine (Trommelr├╝ckwand, Trommelt├╝re, Nadelf├Ąnger, Flusenfilter, Heiz- und K├╝hlregister, umluftf├╝hrende Rohre, Messanschl├╝sse) sollte zeitnah beseitigt werden.
  • Je nach Aktivkohlemenge und Anlagenauslastung sollte die Aktivkohle in gewissen Abst├Ąnden erneuert werden (2-10 Jahre).
  • Um die volle Einsatzf├Ąhigkeit der Aktivkohle zu gew├Ąhrleisten mu├č die letzte Regeneration mindestens 5 Chargen vor der Messcharge durchgef├╝hrt worden sein, gilt nicht f├╝r B├ľWE-Anlagen der P 5xx-Familie.
  • Bei offenen Anlagen mit Direktdampf-Regeneration ist darauf zu achten das die Aktivkohle vor den Messungen getrocknet wird.
  • F├╝r den reibungslosen Ablauf der ├ťberpr├╝fung sollten alle Messstellen (Konzentrationsbestimmung m├Âglichst parallel zum anlageneigenen Messger├Ąt; Luftwechselrate im Umluftrohr zwischen Aktivkohleanlage und Reinigungstrommel, Warentemperatur in der Reinigungstrommel) gut zug├Ąnglich sein.
  • F├╝r den Messaufbau wird eine freie Stellfl├Ąche von ca. 1 m┬▓, sowie ein 220 V-Anschluss im Bereich der Messstellen ben├Âtigt.
  • Die Messung mu├č bei hoher Anlagenauslastung durchgef├╝hrt werden, d.h. ≥ 80 Vol %.
  • Bei deutlich verl├Ąngerten Chargenzeiten, Messger├Ątest├Ârungen, K├Ąlteanlagenst├Ârungen / hei├čem Reinigungsgut, sowie erh├Âhtem Kontaktwasseranfall sollte umgehend der zust├Ąndigen Servicetechniker kontaktiert werden.

Für die Freiwillige Selbstüberwachung nach MURL-Erlass werden noch folgende Unterlagen benötigt:

  • Messbericht der letzten Überprüfung 2. BImSchV
  • Betriebstagebuch mit erfassten Betriebsstunden, Reinigungschargen, Kontaktwassermengen, Wartungsarbeiten, Reparaturen
  • Menge an nachgef├╝lltem Perchlorethen im vorangegangen Kalenderjahr
  • Entsorgungsnachweise (Schlamm/Aktivkohle/Kontaktwasser) von vorangegangenen Kalenderjahren
  • Unterlagen über durchgeführte diffusionsbegrenzende Massnahmen
  • Indirekteinleitergenehmigung bei Einleitung des aufbereiteten Kontaktwassers in die öffentliche Kanalisation
  • Kontaktwasseranalysenergebnisse die nicht älter als 6 Monate sind, ansonsten muß eine Beprobung und Analyse durch die chemlab GmbH erfolgen.
  • Ergebnis der technischen Kontaktwasseranlagenpr├╝fung durch eine geeignete fachkundige Stelle oder Person. Diese mu├č alle 5 Jahre durchgef├╝hrt werden, kann jedoch in der Regel auch vom Reinigungsmaschinen-Techniker bei einer Wartung vor Ort erledigt werden.



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